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Torbogen als regensicherer Warteplatz :

Presse


das geht auch schöner

Heimatmuseum: Erfelder Heimat- und Museumsverein will Bushaltestelle vor dem Gebäude ins Ensemble integrieren

ERFELDEN. Die Bemühungen des Erfelder Heimat- und Museumsvereins, bei der Umgestaltung der an das Heimatmuseum angrenzenden Freifläche mit bäuerlichem Charakter das Erscheinungsbild dieser „rheinfränkischen Hofreite“ wieder sichtbar zu machen, trägt Früchte: Die hessische Landesdenkmalpflege hat die jüngste Planung des Museumsvereins nicht nur ausdrücklich begrüßt, sondern für das kommende Jahr Fördermittel in Aussicht gestellt.

Bisher wurde unter denkmalpflegerischer Begleitung das Heimatmuseum um einen Anbau erweitert. Auch die ehemalige Scheune, die das Grundstück im Südwesten begrenzt, ist einem „Scheunenersatzbau“ gewichen: Der Landeswohlfahrtsverband (LWV) nutzt diesen als Behindertenwohnstätte. Zudem beabsichtigt der LWV, im Nordwesten des Areals einen flachen Mehrzweckbau zu errichten, etwa als Abstellplatz für Fahrräder und Mülltonnen. Dieser Anbau mit Pultdach grenzt unmittelbar an die Straßenmauer und die dort vorhandene Bushaltestelle.

Dies ist für den Heimat- und Museumsverein ein willkommener Anlass, die dort vorhandene und „nicht ins Bild passende“ blaue Plexiglasbushaltestelle durch etwas weniger Auffallendes, jedoch ins Gesamtbild Passendes zu ersetzen, wie Ulf Kluck vom Museumsverein dem ECHO berichtet. Die entsprechenden Erfelder Vorstellungen seien bereits mit der Landesdenkmalpflege diskutiert worden. Der Verein schlägt vor, die teilweise vorhandene Hofbegrenzungsmauer zur Straße, die als Mauer mit Ziegelkronendeckung ausgeführt ist, stiltreu und wie ursprünglich über die gesamte Grundstücksbreite zu verlängern. Auch wieder dort, wo die Mauer zu Gunsten der Bushaltestelle abgebrochen wurde. Da die Mauerlücke auf dem Grundstück durch den Mehrzweckbau des LWV begrenzt werden soll, könnte in Zusammenspiel mit einem neu zu errichtenden flachen Torbogen ein regensicherer Warteplatz für die Busfahrgäste entstehen.

Die hessische Denkmalpflege hat bereits positiv auf die Erfelder Vorschläge reagiert und den dann entstehenden einheitlichen Grundstücksabschluss zur Straße hin ausdrücklich begrüßt. Zumal damit die ehemaligen Funktionszusammenhänge auf diesem Areal deutlicher würden. Der gewachsene Hofcharakter soll zudem wieder betont werden, indem in seiner Mitte ein ausladender, Schatten spendender Baum gepflanzt werden soll – dort wo bei bäuerlichen Anwesen einst der Mistplatz war.

Wie Ulf Kluck dem ECHO berichtet, hat sich der Magistrat der Stadt Riedstadt als Eigentümer des Museumsgeländes noch nicht verbindlich zu den Erfelder Ideen geäußert. Da jedoch auch der Riedstädter SPD-Stadtverband in seiner Oktober-Postille für „mehr Flair in den Ortskernen“ eintritt, ist der Erfelder Museumsverein guter Dinge, dass seine Bemühungen auch bei der Stadt auf eine positive Resonanz stoßen.

hhh da-echo
23.10.2008

mehr information unter Menüpunkt : Erweiterung Museum Erfelden

 
 

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