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SPD Erfelden.

Thorsten Schäfer-Gümbel :

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Entscheidung kontrovers diskutiert :

Landtag

Die Riedstädter Sozialdemokraten haben in einer Sondersitzung von Stadtverband, Fraktion und Ortsverein Erfelden über die aktuelle politische Situation in Hessen und den Umgang mit Carmen Everts beraten. Ihre Entscheidung, einer rot-grünen Minderheitsregierung unter Tolerierung der Linken am Ende eines monatelangen Meinungsfindungsprozesses nicht zuzustimmen, führte zu einer kontroversen Diskussion in der Versammlung.

Enttäuscht ist die Riedstädter SPD darüber, dass der überraschende Schritt nicht mit der Partei vor Ort rückgekoppelt wurde und die Informationen nur über die Presse flossen. Fest steht für die Riedstadt SPD, dass der Schritt zu diesem späten Zeitpunkt falsch war. Aufgrund der Vorgehensweise war die Entscheidung, alle Ämter niederzulegen, folgerichtig.

Gerne hätte man sich mit Carmen Everts vorher darüber beraten; eine persönliche Enttäuschung vieler Mitglieder hätte dadurch vermieden werden können. „Wir fordern Carmen Everts auf, sich wenigstens jetzt mit der Parteibasis in Riedstadt zeitnah in einer Mitgliederversammlung zu erklären, die Gründe zu nennen und zu Fragen Rede und Antwort zu stehen“, so die Stadtverbandsvorsitzende Regina Plettrichs und der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende von Erfelden, Mathias Dey, einhellig.

Die Anwesenden waren sich darüber einig, dass diese Vorgehensweise für die Partei schädlich war und auch die Chance vertan wurde, die Regierung Koch und ihre unsoziale, bildungsfeindliche und rückwärts gewandte Politik endgültig abzulösen. Dennoch sind auch auf Landesebene gravierende Fehler begangen worden, die einen intensiven Erneuerungsprozess der hessischen SPD unausweichlich machen.

Die Riedstädter Sozialdemokraten sprechen sich trotz dieser parteiinternen Kritik vehement und einmütig gegen einen Parteiausschluss von Carmen Everts aus. „Carmen Everts hat über 20 Jahre vor Ort für sozialdemokratische Werte gestanden und gekämpft. Daran hat sich für uns nichts geändert und wir können uns dies auch in den nächsten Jahren weiter vorstellen“, so Fraktionsvorsitzender Patrick Fiederer abschließend.

 
 

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