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SPD Erfelden.

Thorsten Schäfer-Gümbel :

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ein gutes Konzept findet Anhänger :

Kommunalpolitik

Neue Initiative zur Ortsmitte Erfelden

Eine Gruppe von Riedstädter Kommunalpolitikern hat eine neue Initiative zur Revitalisierung der Erfelder Ortsmitte („Haupter-Gelände“) ergriffen. Der neu gewählte Bürgermeister Werner Amend (parteilos), Ottmar Eberling (SPD), Verena Wokan (FDP) und Thomas Fischer (CDU) wollen dafür sorgen, dass wieder Bewegung in das Thema kommt, nachdem sich jahrelang nichts getan hat. Entscheidend wird dabei nach ihrer Meinung sein, dass nicht nur das Grundstück des ehemaligen Edeka-Marktes betrachtet wird sondern das gesamte Areal zwischen Wilhelm-Leuschner-Straße, Bahnstraße, Neugasse und Wolfskehler Straße.

Diese Vorstellung hatte die Stadtverordnetenversammlung bereits in 2008 diskutiert, dann aber wieder fallen gelassen, nachdem sich bei einer Anliegerversammlung die Anlieger gegen die Aufstellung eines Bebauungsplans über das Haupter-Gelände hinaus ausgesprochen haben, bei dem sie für die Kosten alleine aufkommen mussten. Genau das will die neue Initiative nun nicht. Die Aufstellung von Bebauungsplänen sei Sache der Stadt; die Kosten dafür könnten nicht wie Kanalbeiträge umgelegt werden. Wer für Ortskerngestaltung sei, müsse dafür auch Geld in die Hand nehmen.

Ziel der Bauleitplanung sei zweierlei: Einmal gehe es natürlich nach wie vor darum, wieder Gewerbe (Einzelhandel) in die Ortsmitte zu bringen und damit dem Trend auf die grüne Wiese entgegen zu treten. Außerdem wolle man mit den Betroffenen Ideen für die teilweise sehr großen Grundstücke in diesem Bereich entwickeln, die problemlos eine weitere Wohnbebauung im Innenbereich zuließen, wenn es denn eine vernünftige Erschließung gäbe. Die Alternative, Bebauung in der zweiten Reihe jeweils über das an der Straße liegende Grundstück zu realisieren, sei auf Dauer nicht sinnvoll.

Die Stadt habe nicht nur ein städtebauliches sondern auch ein finanzielles Interesse an einer Lösung des Problems, schließlich wolle sie das Grundstück des ehemaligen Marktes bald wieder verkaufen. Dies gehe aber nur mit einem Konzept, das Investoren überzeuge.

Die Initiative ist nicht zuletzt auch ein erster Versuch, parteiübergreifend über Themen zu diskutieren, ohne dass es vorher in den einzelnen Parteien bereits zu Festlegungen kommt, die einen vernünftigen Dialog unmöglich machen. Nächster Schritt wird es sein, das Erfelder Thema wieder auf die Agenda der städtischen Gremien zu bringen. Und Bürgermeister Werner Amend will die betroffenen Bürger im Dialog davon überzeugen, dass dieser Vorstoß im Interesse aller Beteiligten liegt und zur Aufwertung der Grundstücke beiträgt

 
 

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