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SPD Erfelden.

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Museumserweiterung "Wir bauen mit" :


Projekt Museumserweiterung

Ausgangssituation Durch die bevorstehende Bebauung des ehemaligen Erfelder Bauhofs mit einem betreuten Wohnkomplex des Landeswohlfahrtsverbandes für behinderte Menschen bietet sich jetzt gleichzeitig die Möglichkeit,
  • die seit 1988 wiederholt geplante und notwendige Erweiterung für das Philipp-Schäfer-II-Museum zu realisieren,
  • die wegen des Abbruchs der rückwärtigen Magazinräume 2005 ausgelagerten Exponate und Archivalien aus Erfelder Schenkungen wieder zusammenzuführen,
  • den alten Ortskern von Erfelden mit einer geschlossenen und schlüssigen Gesamtplanung aufzuwerten,
  • eine denkmalpflegerisch abgestimmte Verbindung zwischen dem historischen Rathaus aus dem Jahr 1530 und dem Neubau des LWV zu schaffen
  • und nicht zuletzt einen Ort der Begegnung zwischen der Erfelder Bevölkerung und den neuen Bewohner des ehemaligen Bauhofs entstehen zu lassen und damit deren Integration zu fördern.
Der SPD Ortsverein sieht bei diesem Vorhaben eine breite Zustimmung in der Bevölkerung und den anderen örtlichen Vereinen. Dies kommt auch in den bisherigen Unterstützungs- und Spendenzusagen zum Ausdruck.
 

Grundsteinlegung: Die Arbeiten für den geplanten Anbau ans Erfelder Philipp-Schäfer-Museum haben begonnen

ERFELDEN. „Ich danke dem Erfelder Heimat- und Museumsverein für sein nicht nachlassendes Engagement“, sagte Riedstadts Bürgermeister Gerald Kummer gestern bei der Grundsteinlegung für den Anbau ans Erfelder Heimatmuseum. Er nahm damit Bezug auf die jahrelangen Bemühungen der Erfelder, ihr aus den Nähten platzendes Museum zu erweitern.

Denn mit dem Anbau bekommt das Erfelder Archiv endlich ausreichend Platz. Gleiches gilt für museale Stücke, die der nachfolgenden Generation nachvollziehbar machen, wo ihre Wurzeln sind – „ein wertvolles Stück Heimatgeschichte“.

Außerdem könne der Museumsverein nun endlich sein lang ersehntes „Schwedenzimmer“ einrichten, eine Erinnerung an den Schwedenkönig Gustav Adolf, der im Dreißigjährigen Krieg bei Erfelden den Rhein überquert hat.

Auch Pfarrer Uwe Ried erinnerte gestern an die Ursprünge der Erfelder Geschichte und die enge Verbindung zur Kirchengeschichte. „Die Bewahrung von Geschichte ist gleichzeitig Bauen von Zukunft“, heißt es unter anderem in einem Schreiben der Kirchengemeinde. Es wurde zusammen mit einigen Münzen und der Streikausgabe des RIED ECHO mit in den Grundstein eingemauert. Die „Maurerarbeiten“ für das historische Ereignis erledigte der Bürgermeister; der Pfarrer bat um Gottes Segen und für ein gutes Gelingen des Werkes.

Zu der gestrigen kleinen Feierstunde mit Häppchen und Sekt waren rund 50 Interessierte gekommen: unter anderem Erfelder Bürger, Mitglieder des Museumsvereins, Architekt Ralf Märtens, Hans Metz von der bauausführenden Firma und Vertreter der politischen Parteien.

Zurzeit wird das Kellergeschoss des etwa acht mal zehn Meter umfassenden Bauwerkes eingeschalt. Ebenerdig bekommt der Anbau dann eine Verbindung zum bisherigen Museum. Mitte Juni soll der Rohbau fertig sein, so Hans Metz. Finanziert wird der Rohbau von der Stadt (90 000 Euro) und vom Museumsverein (35 000 Euro aus Spenden).

da-echo (hhh)
24.5.2007

Schweden informieren sich im Erfelder Philipp-Schäfer-Museum über Gustav Adolfs Rheinübergang


Museumsleiter Walter Glock bei seinen Erzählungen

ERFELDEN. „Er hat es also auch gesehen“, schwärmte Christian Bloth, Honorarkonsul des Königsreichs Schweden schmunzelnd, als er vor dem ältesten Gebäude Erfeldens stand, dem im 16. Jahrhundert erbauten Philipp-Schäfer-II-Museum. Im Sinn hatte Bloth bei seinem Ausruf Gustav II. Adolf, jenen schwedischen König, der 1631 mit seinem Heer und gegen den Widerstand der Spanier den Rhein bei Erfelden überquerte, um bald darauf das katholische Mainz zu erobern und damit einen Wendepunkt im Dreißigjährigen Krieg einzuleiten.
Das kurze Gastspiel des Schwedenkönigs, der laut Museumsleiter Walter Glock mit 30 000 Soldaten und 16 000 Pferden einmarschierte und mit deren Rheinübergang eine militärische Meisterleistung vollzog, spielt in der Geschichte der Riedgemeinde eine wichtige Rolle. Dazu trägt gewiss bei, dass sich Gustav Adolf mit der Schwedensäule auf der Knoblochsaue selbst ein Denkmal setzte.
Einen winzigen Eindruck von den damaligen Geschehnissen vermittelte Glock am Wochenende einer schwedischen Delegation, die gemeinsam mit dem Honorarkonsul einen Tag in Erfelden verbrachte. Mit rund 20 Begleitern, darunter Pfarrer Johann Tyrberg und viele Mitglieder seiner schwedischen Gemeinde in Frankfurt, war Christian Bloth ins Ried gekommen, wo die Gruppe nach einem festlichen Gottesdienst und begleitet von Bürgermeister Gerald Kummer zunächst die ehemalige Übernachtungsstätte des Schwedenkönigs sowie das Heimatmuseum besichtigte.
Zurückzuführen ist der Kontakt zwischen Riedstadt und dem schwedischen Honorarkonsulat auf die Initiative einer Radfahrergruppe aus dem Ried, die vor zwei Jahren eine Nordkap-Tour unternahm und im Vorfeld bei Christian Bloth um Informationen gebeten hatte. Erfreut über das Interesse der Gäste zeigte sich Bürgermeister Kummer, der die Kontakte mit den Schweden in Frankfurt gern intensivieren möchte und den Besuchern als Zeichen der Freundschaft kleine Anstecknadeln mit schwedischer und deutscher Flagge schenkte.
Das Museum habe längst nicht Platz für alle Exponate, die im Zusammenhang mit dem Rheinübergang stehen, betonte Walter Glock, der auf Besserung und das Entstehen eines größeren Gustav-Adolf-Zimmers im Anbau hofft, der derzeit errichtet wird. Als besonderes Juwel bezeichnete er das Gästebuch des Schwedenzimmers, dessen Einträge die gesamte Geschichte seit 1837 widerspiegeln.
Kaum vorstellbar scheint es für die heutigen Bewohner Erfeldens, das ihr Wohnort Mitte des 17. Jahrhunderts direkt am Hauptstrom des Rheins lag und der Kühkopf als Halbinsel mit der gegenüberliegenden Rheinseite verbunden war. Für die Verpflegung der Soldaten, vorwiegend Söldner, und Pferde waren die damals 276 Einwohner Erfeldens und der umliegenden Ortschaften bis hin nach Groß-Gerau und Geinsheim verantwortlich. Und wer nicht sein letztes Huhn und Ei gab, für den setzte es Stockhiebe, erzählte der Museumsleiter, der darauf hinwies, dass die damaligen Jahre wahrhaftig keine ruhmvolle Zeit waren. Nach dem Dreißigjährigen Krieg lebten gerade mal noch 73 Menschen in Erfelden, dessen Einwohnerzahl erst 35 Jahre später langsam wieder zunahm.
Vieles gab es für die Besucher im Museum zu besichtigen, von Ölgemälden, die das Porträt Gustav II. Adolfs zeigen, über Landschaftskarten bis hin zu Schwedensäulen im Miniaturformat. Zu sehen gab es zudem das wertvolle Gästebuch, in dessen Nachfolgeexemplar sich auch die schwedische Delegation verewigte.
Ehe sich die Gäste am Nachmittag auf den Weg zur Schwedensäule im Naturschutzgebiet Knoblochsaue machten, stärkten sie sich in einem Erfelder Traditionsgasthaus. Die Theatergruppe „Musical Mimix“ zeigte dort eine kleine Episode aus ihrem Musical Gustav Adolf.

da-echo (nel)
13.6.2007

 

Innenausbau macht Fortschritte


Ulf Kluck, Museumsleiter Walter Glock, Dr. Carmen Everts

Am vergangenen Freitag lies sich der Bauausschuß über den Baufortschritt im Museumsanbau berichten. Der mit der Leitung der Baumassnahme betraute Ulf Kluck konnte den Abschluss der Elektroinstallation, die Fertigstellung der Wasser- und Sanitärinstallation sowie die Herstellung der Verbindungsleitungen zwischen Alt- und Neubau vermelden. Ebenso abgeschlossen sind die Vorbereitungen für die bevorstehenden Verputzerarbeiten, die in den nächsten Tagen beginnen werden. Danach steht der Verlegung der Heizung in den Neubau nichts mehr im Wege. Die Isolation des Daches und das Streichen der Deckenschalung wurden bereits in den Sommermonaten erledigt.

In der Planung befinden sich zurzeit die Außenarbeiten, wie Hofgestaltung und Hofeinfriedung, die sich Dr. Carmen Everts interessiert erklären lässt. Hier wünscht man sich, die Integration des Wartehäuschens der Bushaltestelle „Kirche“ in die Hofmauer, bei der notwendigen Sanierung des Bürgersteiges an dieser Stelle sollte man auch auf einen behindertengerechten Ausbau der Haltestelle achten. Der Ausschuß lobte das Engagement von Herrn Kluck und allen Beteiligten sowie den zahlreichen Helfern - auch unterstützt der Ausschuß die vorgestellten Maßnahmen.

f.d.R. Ottmar Eberling

 

Dem Ortsbild angepasste Einfriedung mit integrierter Haltestelle


so soll es aussehen

Nach einer Skizze von Architekt Rolf Märtens mit der Denkmalspflege abgestimmt, kann so mit Unterstützung der Stadt und der LNVG eine schöner „Rahmen“ des gemeinsam zu nutzenden Hofes von Wohngruppe und Heimatmuseum entstehen.

Die Heilpädagogische Einrichtung (HPE) Philippshospital wird im hinteren Teil des Anwesens ein Wohnheim für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung unterhalten. In dieser Einrichtung leben Menschen, die individuelle heilpädagogische Hilfen zur Gestaltung ihres Lebens benötigen. Den BewohnerInnen wird hiermit ein zweites Zuhause geboten, in dem sie die Hilfen erhalten sollten, die sie für ein weitestgehend normalisiertes und selbstbestimmtes Leben in der sozialen Gemeinschaft benötigen und in dem sie sich angenommen und verstanden fühlen.

Beim Umbau der neuen Haltestelle sollte deshalb auf behindertengerechten Ausbau Wert gelegt werden.

Ottmar Eberling

 
 

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